
Ist Wasser aus der Flasche wirklich sicherer als Leitungswasser?
Nutzen Sie Wasser aus der Flasche zur Teezubereitung oder sogar zum Kochen?
Warum das keine Lösung ist – und weshalb Analyse und Filtration des Leitungswassers der sicherste Weg sind.
Viele Menschen greifen ganz selbstverständlich zu Flaschenwasser, wenn es um Tee, Babynahrung oder das tägliche Kochen geht. Die Annahme dahinter ist klar: Wasser aus der Flasche muss sauberer, sicherer und gesünder sein als Leitungswasser. Schließlich stammt es aus „reinen Quellen“, ist abgefüllt und trägt bekannte Markennamen.
Doch genau diese Sicherheit ist leider trügerisch.
Aktuelle Untersuchungen zeigen deutlich, dass Flaschenwasser keineswegs automatisch frei von problematischen Stoffen ist. Im Gegenteil: Wer sich auf Verpackung, Herkunftsangaben oder Marken verlässt, verzichtet oft auf genau das, was wirklich schützt – Kontrolle.
Eine große Untersuchung von ÖKO-TEST zu stillem Mineralwasser hat gezeigt, dass selbst Wasser aus vermeintlich ursprünglichen Quellen Belastungen enthalten kann. Gefunden wurden unter anderem langlebige PFAS-Verbindungen wie Trifluoressigsäure (TFA), Schwermetalle wie Chrom(VI) und Arsen, Pestizidabbauprodukte sowie vereinzelt auch mikrobiologische Auffälligkeiten. Besonders kritisch ist dabei TFA, eine extrem stabile PFAS-Verbindung, die sich in nahezu allen getesteten Wässern nachweisen ließ – teilweise bereits oberhalb jener Grenzwerte, die künftig für Trinkwasser gelten sollen.
Das zentrale Ergebnis dieser Tests ist ernüchternd: Abfüllung und Markenname sind kein verlässlicher Schutz vor Umweltbelastungen.
Hinzu kommt ein weiterer Aspekt, der häufig übersehen wird – die Verpackung selbst. Kunststoffflaschen sind keine neutralen Behälter. Sie enthalten Zusatzstoffe, Produktionsrückstände und bei recycelten Materialien auch Stoffe unbekannter Herkunft. Je nach Lagerdauer, Temperatur oder Lichteinwirkung können diese Substanzen in das Wasser übergehen. Auch wenn gesetzliche Grenzwerte eingehalten werden, bedeutet das nicht automatisch Unbedenklichkeit, vor allem bei regelmäßigem, lebenslangem Konsum.
Glasflaschen schneiden auf den ersten Blick besser ab. Glas ist chemisch stabil und gibt keine organischen Stoffe ab. Doch auch hier gilt: Die Verpackung schützt nicht vor dem, was bereits im Wasser enthalten ist. PFAS, Schwermetalle oder Pestizidrückstände stammen aus der Umwelt und der Quelle selbst – und gelangen unabhängig davon ins Wasser, ob es in Plastik oder Glas abgefüllt wird.
Wer wirklich sauberes Wasser möchte, sollte daher den Blick weg vom Produkt und hin zum eigenen Wassersystem richten.
Die sicherste und nachhaltigste Lösung ist nicht der Griff ins Supermarktregal, sondern die gezielte Filtration des eigenen Leitungswassers – direkt dort, wo es genutzt wird. Moderne Filtersysteme können problematische Stoffe wie PFAS, Schwermetalle, Pestizidrückstände und unerwünschte Nebenprodukte effektiv reduzieren. Und das ohne Verpackung, ohne Transportwege und ohne lange Lagerzeiten.
Entscheidend ist dabei jedoch eines: Nicht jedes Wasser ist gleich. Die Qualität des Leitungswassers hängt von der Region, dem jeweiligen Wasserwerk, der Hausinstallation und den verwendeten Rohrmaterialien ab. Eine pauschale Lösung kann es daher nicht geben. Wer echte Sicherheit möchte, sollte sein eigenes Wasser analysieren lassen, statt sich auf Etiketten oder Werbeversprechen zu verlassen.
Genau hier setzt unser Ansatz bei VIZIO an. Für uns endet Verantwortung nicht bei der Armatur oder beim Produkt. Trinkwasser ist ein sensibles Lebensmittel – besonders für Familien. Deshalb bieten wir eine kostenlose Wasseranalyse an und bewerten die Ergebnisse vollkommen unabhängig und transparent. Unser Ziel ist es nicht, Produkte zu platzieren, sondern Menschen dabei zu helfen zu verstehen, wie es um ihr Wasser tatsächlich steht und welche Art der Filtration – falls überhaupt nötig – technisch sinnvoll und nachhaltig sein kann.
Nicht jede Familie braucht dieselbe Lösung. Aber jede Familie hat das Recht zu wissen, was sie täglich trinkt.
Das Fazit ist klar:
Flaschenwasser ist kein Garant für sauberes Wasser.
Verpackung ersetzt keine Kontrolle.
Marken ersetzen keine Analyse.
Sauberes Trinkwasser beginnt nicht im Supermarkt – sondern zu Hause.